Kirchenbezirk muss erneut streichen bis 2024

Kirchengemeinderätin Margarete Kührt

Bei der Synode des Evangelischen Kirchenbezirks Biberach stellte Kirchengemeinderätin Margarete Kührt ihr Amt als „Brot-Botschafterin“ vor. Hauptthema der Bezirkssynode aber war die Verabschiedung des „Pfarrplans 2024“.

Am 16. März tagte die Synode des Evangelischen Kirchenbezirks Biberach. Kirchengemeinderätin Margarete Kührt stellte hierbei ihr Amt als „Brot-Botschafterin“ vor und warb um weitere Interessenten, die die Arbeit von Brot-für-die-Welt in ihrem Umfeld publik machen.

Die Synodalen der Landessynode, Edeltraud Stetter (Lebendige Gemeinde), Jutta Henrichs und Dekan Hellger Koepff (beide Offene Kirche) berichteten aus ihrer Arbeit und der letzten Zusammenkunft der Landessynode. Dekan Hellger Koepff kündigte an, dass es demnächst eine überarbeitete Taufagende zur Gestaltung von Tauffeiern geben wird. Ziel müsse es sein, den Täuflingen und ihren Familien die Botschaft rüberzubringen „Ich bin viel mehr, als ich aus mir machen kann.“

Hauptthema der Bezirkssynode aber war die Verabschiedung des „Pfarrplans 2024“. Der Pfarrplan regelt, wie die 24 Kirchengemeinden im Dekanat Biberach mit Pfarrstellen versorgt werden. Vom Oberkirchenrat war die Vorgabe, dass 1,5 Stellen auf Grund der – auch inzwischen im Oberland – zurückgehenden Gemeindegliederzahlen zu streichen sind. Schuld daran sind nicht die Kirchenaustritte, die in letzter Zeit stark abgenommen haben. Vielmehr schlägt der demographische Wandel inzwischen voll durch: Es im Vergleich zu früheren Zeiten weniger Kinder geboren und getauft.

Bei großer Mehrheit, 2 Gegenstimmen und 4 Enthaltungen wurde beschlossen, dass ab 2024 in Bad Buchau und in Mengen je eine 50%ige Gemeindepfarrstelle entfällt. Ebenso wird die Schulseelsorgestelle (50%), die Pfarrerin Birgit Schmogro ab 1. September neu wahrnehmen wird, dann wieder gestrichen. Diese soll anschließend möglichst von einem Religionspädagogen besetzt werden.