Festlicher Beginn für neue Pfarrerin

Pfarrerin Muriel Sender


Evangelische Gemeinde Ummendorf feiert Investitur von Pfarrerin Muriel Sender


Alle verfügbaren Plätze im Kirchenraum und im Gemeindesaal waren belegt, als der festlich-freudige Gottesdienst zur Investitur von Pfarrerin Muriel Sender begann.

Dekan Matthias Krack nahm die Verpflichtung und Einsegnung vor. Pfarrerin Sender stellte sich vorher der Gemeinde vor, und die herzlichen Zeuginnenworte von Pfarrerin Silke Kuczera und Heidelinde Henssler-Fischinger fügten weitere Farben  ihrer Persönlichkeit hinzu. Große Vorfreude auf die neue Zeit an der Versöhnungskirche war nicht nur bei Muriel Sender zu spüren, sondern auch in der Gemeinde, für die Dr. Elisabeth Schepers beim Empfang nach dem Gottesdienst einen Anker überreichte als Symbol für „den guten Ankergrund in der Kirchengemeinde für gemeinsames Tun, verankert im Glauben und Vertrauen auf Gottes guten Geist“ in Senders erster ständiger Pfarrstelle. Bürgermeister Reichert betonte in seinem Grußwort die Wertschätzung, die die bürgerliche Gemeinde der ev. Kirchengemeinde entgegenbringt und verband dies mit dem Wunsch nach einer weiteren gedeihlichen Zusammenarbeit. Für die katholische Gemeinde unterstrich Pfarrer Jürgen Sauter, der ein gern gesehener Gast beim Kanzeltausch in der Versöhnungskirche ist, wie wichtig das Zusammenwirken der beiden Konfessionen ist. Dabei solle man das Trennende nicht vergessen, aber das Verbindende in den Vordergrund stellen.

Festlich-freudig war auch die musikalische Mitgestaltung von Ina Callejas, die wunderbar meist barocke Werke auf dem Akkordeon spielte.

Die Zeit der Vakatur, in der die Pfarrerschaft der Gesamtkirchengemeinde Biberach die Gottesdienste hielt, stellte besondere Anforderungen an die Gemeinde. Das Pfarrerehepaar Schmogro und Pfarrer Johannes Köhnlein übernahmen dabei besondere Aufgaben.

Dekan Krack dankte zum Abschluss dem Kirchengemeinderat unter Leitung von Dr. Elisabeth Schepers und ganz besonders der Pfarramtssekretärin Susanne Koch für die Steuerung des Gemeindeschiffs – ab jetzt wieder fest verankert.