Neues beginnt - Drei Gemeinden fusionieren

Liebe Gemeindemitglieder,

im letzten Jahr wurde in unserer evangelischen Gesamtkirchengemeinde intensiv die Fusion der drei Gemeinden der Stadtpfarrkirche (SPK), Heilig-Geist-Kirche (HGK) und Bonhoefferkirche (BK) vorbereitet. Die Kirchengemeinderatsgremien dieser drei Gemeinden haben in den letzten Monaten immer wieder gemeinsam getagt und den Verwaltungsakt intensiv vorbereitet. Im März dieses Jahres war es dann soweit und die notwendigen Beschlüsse, die für so eine Fusion Voraussetzung sind, konnten gefasst werden.
Warum fusionieren wir? Äußere Einflüsse zwingen uns zu diesem Schritt. Zum einen fällt aufgrund der Pfarrstellenkürzung in Biberach ein Teil der Pfarrstellen weg (seit Sommer 2017 25 % aus der Pfarrstelle der Heilig-Geist und zum 1. September 2018 50 % Friedenskirche II). Zum anderen müssen wir innerhalb der Gesamtkirchengemeinde Verschiebungen der Grenzen der Teilgemeinden vornehmen, den ein Pfarrer/Pfarrerin soll für etwa 1.600 Gemeindeglieder zuständig sein. Momentan ändern sich die Gemeindegliederzahlen pro Teilgemeinde deutlich (demografischer Wandel, Neubaugebiete in bestimmten Ortsteilen, … ). Daher wurden diese Grenzverschiebungen in die Fusion der drei Gemeinden der SPK, HGK und BK eingebettet. In der Fusion erwarten wir u.a. eine engere Zusammenarbeit, eine Bündelung von Ressourcen (Pfarrer, Ehrenamtliche) und auch weiterhin Handlungsfähigkeit in der Gemeinde.
Am 1. September 2018 tritt nun die Fusion der drei Gemeinden in Kraft und die neue Kirchengemeinde mit dem Namen Evangelische Stadt-Kirchengemeinde wird gebildet. Zu dieser neuen Gemeinde gehören künftig auch die Gemeindemitglieder aus Mittelbiberach (ehemals Friedenskirche) und von der Rißegger Steige (ehemals Versöhnungskirche) . Stadt-Kirchengemeinde, Friedenskirchengemeinde und Versöhnungskirchengemeinde bilden weiterhin zusammen die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Biberach.

Wir alle freuen uns auf die Ausgestaltung des Gemeindelebens und sehen diesen Schritt als eine Chance weiterhin vielfältige Gemeindeveranstaltungen anzubieten und unterschiedliche Gottesdienste an verschiedenen Orten zu feiern.

Am 16. September 2018 um 9.30 Uhr wollen wir gemeinsam als Auftakt einen „Fusionsgottesdienst“ mit parallel stattfindender Kinderkirche in der Stadtpfarrkirche feiern, zu dem wir herzlich einladen.

Auf diesem Infoblatt haben wir für Sie die wesentlichen Informationen zu Ihren neuen Gemeinde zusammengestellt. Falls Sie weitere Fragen haben, können Sie sich jederzeit an Kirchengemeinderäte und Pfarramt wenden.

Es grüßen herzlich die Kirchengemeinderäte der Stadtpfarrkirche, der Heilig-Geist-Kirche und der Bonhoefferkirche.

Pfarrstellen (Pfarrbezirke)

Die Evangelische Stadt-Kirchengemeinde wird neben der Dekanatsstelle über drei 100%-Pfarrstellen verfügen, wobei davon 25% auf das Jugendpfarramt im Kirchenbezirk entfallen. In der neuen Gemeinde bleiben die "Pfarrbezirke" bestehen, für die jeweisl ein/eine Pfarrer/Pfarrerin zuständig ist: Für Seelsorge, Taufen, Trauungen und Beerdigungen.

Pfarrbezirke Stadtpfarrkirche
Dekan Hellger Koepff (SPK I)
Pfarrer Ulrich Heinzelmann (SPK II)

Pfarrbezirk Heilig-Geist-Kirche

25 % Pfarrerin Daniela Bleher
25 % Pfarrerin Daniela Bleher (Jugendpfarramt)
50 % Pfarrer Johannes Schüz

Pfarrbezirk Bonhoefferkirche
Pfarrstelle derzeit vakant
Vertretung Pfarrer Johannes Schüz

Im Zuge der Fusion werden manche Aufgabengebiete der Pfarrer/Pfarrerinnen neu verteilt.

Viele Gemeindeglieder werden weiterhin von Ihrem bekannten Pfarrer/ Ihrer Pfarrerin betreut, allerdings mussten einige Straßenzüge einem anderen Pfarrbezirk zugewiesen werden.

Die konkreten Änderungen werden demnächst in der Kirche aushängen
und auf der Homepage unter Gemeindefinder zu finden sein.

 

 

Gemeindebüro

Zentraler Analufpunkt der Gemeinde

Ab Herbst 2018 wird für die neue Gemeinde ein zentrales Gemeidnebüro im Maliweg eingerichtet. Die Pfarramtsbürs im Köhlesrain (Bonhoefferkirche) und in der Sandgrabenstraße (Heilig-Geist-Kirche) werden aufgelöst und in diesem zentralen Büro zusammengeführt. Das Büro wird dann täglich besetzt und für alle Gemeindeglieder Anlaufstelle sein.

Kirchengemeinderat

Alle gewählten Kirchengemeinderäte (KGR) der bisherigen Gemeinden bidlen ab dem 1. September 2018 das Leitungsgremim der neuen Gemeinde. bis zu den nächsten regulären Kirchengemeinderatswahlen am 1. Dezember 2019, heißt dieses Gremium "Ortskirchliche Verwaltung" und wird formal vom Oberkirchenrat eingesetzt. Die Aufgaben und Funktionen dieser Ortskirchlichen Verwaltung entsprechen denen eines Kirchengemeinderatsgremiums. Trotz der Fusion können alle KGR im Amt bleiben, jedoch verlassen aus privaten Gründen einige KGRs zum 1. September das Gremium.

Im Dezember 2019 wird ein neuer Kirchengemeinderat mit künftig 12 KGR für die Stadt-Kirchengemeinde von den Gemeindemitgliedern gewählt.  

Kreise und Gruppen

Die Kreise und Gruppen bleiben natürlich bestehen und finden zu den bekannten Terminenam gewohnten Ort statt (z.B. Seniorengruppen). Eine Absprache der Verantwortlichen untereinander und einer möglichen Jahresplanung sind angedacht. Ebenso die Organisation gemeinsamer Ausflüge und Fortbildungen.