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Evangelischer Krankenpflegeverein feiert 150 Jahre - Gottesdienst ist in der Friedenskirche

Biberach - Biberach - 150 Jahre im Dienst von kranken und hilfsbedürftigen Menschen - das wird in diesem Jahr in Biberach gefeiert. Der evangelische Krankenpflegeverein wird 150 Jahre alt. 1868 wurde der Krankenpflegeverein in Biberach gegründet. Damals sahen engagierte Menschen die Not der Kranken und reagierten. Auch heute hat der Krankenpflegeverein die Kranken und ihre Angehörigen im Blick, die Arbeit hat sich allerdings verändert.Für Dekan Hellger Koepff ein Grund zu feiern: "Es war eine große Solidaritätsleistung, die es damals in der Stadt gab", sagt der Vorsitzende des Krankenpflegevereins. "Dieser Schritt, noch vor den Bismarck'schen Sozialgesetzen, bildet einen wesentlichen Mosaikstein in der Sozialgeschichte der Stadt Biberach und der ganzen Raumschaft." Ähnliche Gründungen im Bereich Attenweiler und Bad Schussenried seien vor gut zehn Jahren in den Biberacher Verein eingegliedert worden.Vor 150 Jahren sah die Arbeit anders aus als heute: "Am Anfang gab es zwei Krankenschwestern, genannt Jungfrauen, die sich um die Kranken in der Stadt kümmerten", erzählt Dekan Koepff. "Sie versorgten die Menschen zu Hause. In Biberach erzählt man sich die Geschichte, dass die Krankenschwestern mit dem Fahrrad von Haus zu Haus gefahren sind." Heutzutage sei das natürlich unvorstellbar.Anfang der 80er-Jahre hätten sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen so verändert, dass die Diakonie-Sozialstation gegründet wurde. "Das war dann die organisatorische Weiterentwicklung des Vereins", so Koepff. Die nächste Veränderung kam dann Mitte der 90er-Jahre mit der Einführung der Pflegeversicherung.Heute unterstützt der evangelische Krankenpflegeverein die Diakonie-Sozialstation, die mittlerweile unter der Trägerschaft der Zieglerschen ist, mit ihren vielfältigen Angeboten. "Uns geht es darum, pflegende Hilfe zu leisten, die nicht unbedingt abgerechnet werden kann", sagt Annette Ege, Pflegedienstleiterin der Diakonie-Sozialstation. "Dabei stehen nicht nur die Pflegebedürftigen im Mittelpunkt, sondern auch die Angehörigen, die pflegen." Zweimal pro Woche gibt es einen Betreuungstag im Gemeindehaus in der Sandgrabenstraße. "Dort fühlen sich die Menschen mit ihren Defiziten wohl, sie treffen sich und verbringen Zeit zusammen", sagt Ege. "So schaffen wir zusätzlich Entlastung bei den pflegenden Angehörigen."Genau solche Angebote wie den Betreuungstag und Urlaub ohne Koffer unterstützt der Verein heute. "Oder wir kaufen Dinge wie zum Beispiel Liegen oder ein Elektrofahrrad", sagt Dekan Koepff. 

Aktuelle Meldungen aus der Gesamtkirchengemeinde

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Füh­rung durch die Bau­stel­le in der Stadt­pfarr­kir­che St. Mar­tinBiberach - Die Mitglieder des Fördervereins Bauhütte Simultaneum laden am Samstag, 10. November, wieder gemeinsam mit den Pfarrern und den Architekten zur "Schaustelle" in die Stadtpfarrkirche St. Martin ein. Hier erfahren...

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Ves­per­kir­che be­ginnt am Mon­tag

Ves­per­kir­che be­ginnt am Mon­tag Bis Sonntag gibt es täglich ein gemeinsames Mittagessen im Martin-Luther-Gemeindehaus sz 8. November 2018 Biberach - Die Biberacher Vesperkirche findet wieder von 12. bis 18. November im großen Saal des Martin-Luther-Gemeindehauses in der Waldseer Straße 20...

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Ravensburger Erklärung

Vor-Ort-Initiative eckt am katholischen Kirchenrecht an

Christen beider Konfessionen wollen die "Ravensburger Erklärung" nicht aufgeben

Die gegenseitige Einladung zu Kommunion und Abendmahl ist für viele Katholiken und Protestanten ein brennendes Thema. Die "Ravensburger Erklärung" als ein...

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Ökumenische Vesperkirche - ein Ort der Begegnung

Biberacher Vesperkirche – ein Ort der Begegnung

Vom 12. – 18. November 2018 wird täglich ab 12.00 Uhr im Martin-Luther-Gemeindehaus in Biberach ein warmes Mittagessen (auch vegetarisch) angeboten. Alle sind herzlich an diesem Ort der Begegnung willkommen.

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10 Jahre Banhofsmission Biberach

Seit 10 Jahren gibt es die Bahnhofsmission in Biberach. Seit 10 Jahren finden Menschen Rat und Hilfe am Bahnhof Biberach. Seit 10 Jahren engagieren sich Ehrenamtliche aus christlichem Geist für ihre Mitmenschen.

 

Die Bahnhofsmission feiert dieses Jubiläum am Freitag, 9. November. Um 17.00 Uhr...

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Weltoffen, ökumenisch und vernetzt

Am Sonntag 14. Oktober um 10.00 Uhr feiern evangelische Christen aus Biberach, Warthausen und Attenweiler das 175jährige Jubiläum des Diasporawerks der Landeskirche. Der Festgottesdienst findet in der evangelischen Kirche in Attenweiler statt.

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Gottesdienste der Gesamtkirchengemeinde

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • Mehr als ein Dach über dem Kopf

    Wohnen ist mehr als nur ein Dach über dem Kopf zu haben. Doch eine Wohnung zu finden wird immer schwieriger: zu groß ist die Konkurrenz, zu klein der Markt. Für diejenigen, denen kaum Geld zur Verfügung steht, ist die Lage fast aussichtslos. Gerecht ist das nicht. Eine Woche lang stellen Landeskirche und Diakonie Beispiele vor, wie es auch anders geht.

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    Die diesjährige ARD-Themenwoche von 11. bis 17. November beschäftigt sich mit „Gerechtigkeit“. Auch die württembergische Landeskirche und ihre Diakonie setzen sich dafür ein. Eine Woche lang zeigen sie Beispiele und Projekte, wie Gerechtigkeit in Kirche und Gesellschaft gelebt werden kann.

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  • „Kirche muss jungen Leuten Platz lassen“

    „Glaube junger Menschen“ ist das Schwerpunktthema der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland vom 11. bis 14. November in Würzburg. Einer der EKD-Synodalen ist Robby Höschele, der hauptberuflich beim Evangelischen Jugendwerk in Württemberg als Landesreferent für experimentelle Bildung und Jugendpolitik arbeitet.

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