Was glaubst denn Du?

von links nach rechts: Rektor Robert Barthold, Dekan Hellger Koepff, Imam Yaylali, (Hintergrund: Herr Emre Atmaca vom Moscheeverein), Konrektorin Heidrun Littmann, Kulturdezernent Dr. Jörg Riedlbauer)

Foto Michael Pfeiffer

Ein positives Signal für Biberach Die Ausstellung „Was glaubst denn du?“ im Biberacher Rathaus ist am 30. Januar eröffnet worden und dauert bis 15. Februar im Rathaus in Biberach. Vertreter der Stadt, der Kirchen, des Moscheevereins und der Schulen waren anwesend.Schuldekan Michael Pfeiffer freute sich, dass sich bereits vor Ausstellungseröffnung vier Schulklassen über Christentum und Islam informiert haben. Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei lernen, was im Koran oder der Bibel steht. Sie bemerkten, dass es keinen Unterschied zwischen den Religionen gibt, wenn es um Gefühle wie Mut, Angst, Freude oder Hoffnung geht. Religion muss zur Verständigung und Achtung der Würde eines jeden Menschen beitragen, betonte der Schuldekan.

Für die Stadt Biberach bedankte sich Kulturdezernent Dr. Jörg Riedlbauer bei der Evangelischen Landeskirche, die die Wanderausstellung zur Verfügung stellt. Für ihn ist diese Ausstellung längst überfällig. Pfarrer Kaspar Baumgärtner und Dekan Hellger Koepff betonten, dass die Fragestellung der Ausstellung „Was glaubst denn du?“ hilfreich dafür sei, sich seines eigenen Glaubens und der Folgen daraus bewusst zu werden. Da der Vorsitzende des Moscheevereins, Herr Bülent Kasap auf einer Dienstreise war, überbrachte Herr Imam Yaylali mit zwei weiteren Vertretern Grüße. Der geschäftsführende Schulleiter der Biberacher Schulen, Herr Robert Barthold erinnerte in seinem Grußwort an die Entwicklung zwischen Katholiken und Protestanten in Biberach. Er ermutigte dazu, einen Weg des Miteinanders auch zwischen Christen und Muslimen zu finden. Dies sei im Blick auf die muslimischen Schülerinnen und Schüler wichtig.
Die Ausstellung, die auch Eltern mit Kindern oder Großeltern mit Enkeln offensteht, ist noch bis zum 15. Februar im Rathaus zugänglich.